Norddeutsches Tiefland
Auf einem Drittel der Fläche Deutschlands erstreckt sich das Norddeutsche Tiefland von den Küsten der Nord- und Ostsee bis zur Mittelgebirgsschwelle. Dieser eiszeitlich geprägte Naturraum hat vielfältige Landschaften hervorgebracht, der auf gut ausgebauten ehemaligen Handelswegen zum erkunden einlädt. Einzigartige Küstenräume, ausgedehnte Marschlandschaften und Heidegebiete sowie Flussauen und zahlreiche Seen bilden die Landschaft gemeinsam mit Kiefernwäldern aber auch vereinzelt naturbelassenen Buchenwäldern.
Im ältesten Siedlungsraum Deutschlands kann man neolithische Großsteingräber und frühe slawische Siedlungsspuren entdecken sowie einst reiche Hansestädte mit ihrer imposanten Backsteingotik und architektonisch einzigartige Ostseebäder entdecken.
Das Gebiet bietet sich besonders für Einsteiger des Weitwanderns an, da viele Fernwanderwege auf naturnahen und technisch einfachen Wegen ohne starkes Relief verlaufen. Typisch sind offene Horizonte, große Schutzgebiete und eine sehr gute Infrastruktur mit Bahnanschlüssen. Besonders bekannt für Fernwanderungen sind die Lüneburger Heide, die Elblandschaften, die Nordseeküste und die Ostseeabschnitte Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns.
Titelfoto: Königstuhl auf Rügen (Carsten Dütsch)
Niederdeutsch/Plattdeutsch sowie an Teilen der Nordseeküste Friesisch verbreitet; in touristischen Regionen bestehen meist Englischkenntnisse
sowie Sonnenschutz für offene Landschaften; Mückenschutz in Moor- und Küstenregionen; leichte, wasserdichte Wanderschuhe
Wanderberichte
Runde Hauptstadt
In vierzehn Etappen führt der 66-Seen-Wanderweg einmal um die Bundeshauptstadt und zeigt dem Wanderer so ungefähr alle Landschaften, die das Land Brandenburg zu bieten hat: Märkische Heide und märkischer Sand, dunkle Kiefernwälder, uralte Eichen, Birkenalleen, Sümpfe, Wiesen und Äcker.